Euer paperlesspaper Display (und jeder andere EInk-Bilderrahmen mit API) lässt sich jetzt unter Windows, Linux und macOS wie ein ganz normaler Drucker verwenden.
Anfang des Jahres haben wir den paperlessprinter vorgestellt. Die Idee dahinter ist einfach:
Druckauftrag → Bild → E-Ink-Display
Statt ein Dokument auf Papier auszudrucken, wird die erste Seite in ein Bild umgewandelt und direkt an euer paperlesspaper Display geschickt.
Die Einrichtung war bisher vor allem für macOS ausgelegt. Inzwischen haben wir den Paperless Printer erweitert: Er funktioniert jetzt auch mit Windows 11 und Linux.
Ihr findet es Open Source auf GitHub.
So sieht das ganze auf Mac ausUnter Windows verwendet der Paperless Printer den bereits integrierten Microsoft IPP Class Driver. Ihr müsst also keinen eigenen Treiber herunterladen.
So funktioniert die Einrichtung:
Anschließend erscheint das Display ganz normal in euren Druckdialogen. Ihr könnt dann beispielsweise aus Word, dem Browser oder einem PDF-Programm direkt darauf drucken.
Unter Linux funktioniert die Einrichtung über CUPS und IPP Everywhere. Je nach Distribution könnt ihr den Drucker direkt über die Druckereinstellungen hinzufügen.
Wählt dort einen Netzwerkdrucker beziehungsweise IPP-Drucker aus und verwendet die Druckeradresse aus der paperlesspaper App.
Wer die Einrichtung lieber über das Terminal erledigt, findet den passenden Befehl und weitere technische Details in unserem Open-Source-Repository auf GitHub.
Das kann man damit machen.Im Grunde könnt ihr alles an euer Display schicken, was sich auch auf einem gewöhnlichen Drucker ausgeben lässt:
Auch die passenden Formate für den OpenPaper 7 und den Open Paper L können im Druckdialog ausgewählt werden – jeweils mit normalem Rand oder randlos.
Wenn ihr mehrere paperlesspaper Displays verwendet, könnt ihr für jedes davon einen eigenen Drucker einrichten. So lässt sich beispielsweise direkt auf den Rahmen im Büro, in der Küche oder im Besprechungsraum drucken.
Die Druckeradresse enthält die Zugangsdaten für das jeweilige Display. Behandelt sie deshalb wie ein Passwort und veröffentlicht sie nicht in Screenshots oder öffentlichen Beiträgen.
Der größte Vorteil ist, dass ihr euren gewohnten Ablauf nicht ändern müsst. Ihr klickt weiterhin einfach auf Drucken – nur landet das Ergebnis diesmal nicht auf einem Blatt Papier, sondern auf eurem E-Ink-Display.
Der Paperless Printer ist Open Source. Den Quellcode, die technischen Hintergründe sowie ausführliche Anleitungen für Windows, Linux und macOS findet ihr Open Source auf GitHub.
Viel Spaß beim Drucken ohne Papier! 💛